Willkommen!

Das HHBF-Team am Montag, 1. Januar 2007

Hier stellen die HHBF-Teammitglieder zur Diskussion, was sie bewegt.
HHBF ist ein Netzwerk Hamburger Unternehmer-Persönlichkeiten,
die Werte teilen und einander stärken.

HHBF - Networking mit Inhalt!

Tobit macht intelligentes Marketing

Klaus Düll am Samstag, 3. März 2007
229 Wörter, archiviert unter: allgemein

Tobit ist im allgemeinen für seine intelligenten Messaginglösungen bekannt, die auch wir erfolgreich vermarkten. In der letzten Woche feierte Tobit seinen 20. Geburtstag, in der schnellebigen Softwareindustrie ein durchaus bemerkenswertes Ereignis. Aus diesem Anlass lud Tobit auch alle seine Partner nach Ahaus ein, um Rückblick und Ausblick zu vermitteln.

Hierbei wurde neben dem üblichen Geschäft auch über ein kleines intelligentes Tool gesprochen - Tobit ClipInc. Dieses Tool ermöglicht es, aus dem Radioprogramm die gespielten Songs vollautomatisch als MP3 zu extrahieren. Dieses Tool ist total kostenlos und findet deshalb bei vielen Tobit-Händlern weder Akzeptanz noch Verständnis - “was soll der Mist?” ist noch ein zurückhaltendes Statement!

Ich finde allerdings, das Tobias Groten, der Gründer und Vorstand von Tobit, hiermit einen genialen Schachzug getan hat. ClipInc. trifft genau das Bedürfnis junger Menschen - kostenlos legal die aktuellen Hits und Songs zu erhalten. Jemand, der ein solches Tool in seiner Jugend tagtäglich benutzt wird nicht nur davon begeistert sein, sondern eines Tages auch Tobit bei der Auswahl seiner Messaginglösung vielleicht positiv berücksichtigen.

Aber auch wenn dies nicht der Fall ist - auf alle Fälle erhält Tobit ein positives Image in der Gruppe musikaffiner Menschen. Wir sind von diesem Konzept - welches auch wir lange Zeit ignoriert haben - mittlerweile so angetan, dass wir eine eigene Website zum Thema aufgesetzt haben, um das Tool noch mehr zu verbreiten. Mehr Infos finden Sie auf der extra von uns eingerichteten Website:

HitClipper

Mobilitätslösungen - Welches ist die Richtige?

Klaus Düll am Montag, 26. Februar 2007
96 Wörter, archiviert unter: allgemein

Ich habe vor einigen Tagen einen Artikel im PROFIMED-Blog geschrieben, der meines Erachtens von generellem Interesse ist:

Arzt und PDA - Welche Lösung für was?

Dieses Thema betrifft ja zunehmend jeden, der geschäftlich aktiv ist. Vor diesem Hintergrund ist im Kern die wichtigste Frage: Wie ist die Einbindung in mein kaufmännisches System und meinen Messaging-Workflow realisiert? Hier wird oft vorschnell auf eine Integration von Outlook verwiesen, was meines Erachtens falsch ist. Fast alle Schnittstellen zu Outlook, die ich kenne bieten keine 100%ige Integration, 50% sind oft schon viel! Deshalb: Drum prüfe wer sich (ewig) bindet!

Google-Adwords - Fremde Marken bewerbbar?

Klaus Düll am Dienstag, 20. Februar 2007
76 Wörter, archiviert unter: allgemein

Ich bin selbst schon abgemahnt worden wegen des “falschen” Einsatzes von Google-Adwords. Konkret: Ich habe für ein ERP-Programm als Adword andere ERP-Programme verwendet. Meines Erachtens war dies legal. Heute fand ich nun auf HamburgøWork einen Hinweis auf ein Urteil, dass meine Auffassung stützt:

OLG Düsseldorf verneint Markenrechtsverletzung durch “AdWords”

Wäre es nicht an der Zeit, in Deutschland nicht immer andere abzumahnen sondern statt dessen einfach mal selber was auf die Beine zu stellen?

Billige Buchführung

Otto-A. Peters am Sonntag, 18. Februar 2007
233 Wörter, archiviert unter: allgemein

Warum ist es bloß so teuer, die Buchführung beim Steuerberater machen zu lassen?

  

Ein Buchführungsbüro ist doch viel billiger!

  

Das ist völlig richtig, aber die Leistungen des Buchführungsbüros sind auch tatsächlich billiger:

  

Ein Buchführungsbüro darf nicht

  • Umsatzsteuervoranmeldungen erstellen und abgeben
  • Kontenpläne festlegen und ändern
  • komplette Buchführungen einrichten

  

Ein Buchführungsbüro darf nur Belege nach den Vorgaben des steuerlichen Beraters kontieren und erfassen.

  

Ein Buchführungsbüro

  • muss keine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung haben,
  • muss sich nicht regelmäßig weiterbilden.

  

Außerdem: Wenn dann vom Steuerberater aus einer von einem Buchführungshelfer nicht sachgerecht angefertigten Buchführung ein Abschluss erstellt werden soll, kommen schnell weitere – oft erhebliche - Kosten auf den Mandanten zu, von denen das Buchführungsbüro im Vorfeld nichts erwähnt hatte.

  

Nur ein Beispiel dazu: Wenn das Buchführungsbüro die laufenden Buchungen ohne Buchungstext erfasst hat, ist im Zuge der Abschlussarbeiten nicht nachzuvollziehen um welche Vorgänge es sich tatsächlich gehandelt hat. Hier muss dann aufwendig nachgefragt und recherchiert werden, um Klarheit zu schaffen. Ggf. müssen die Bankauszüge eines ganzen Jahres kontrolliert werden, bevor der Steuerberater seinen Stempel unter den Abschluss setzen kann und auch die Bank damit zufrieden ist.

  

Der größte anzunehmende Unfall kann aber dann eintreten, wenn der Steuerbürger sich auf die Buchführung eines Kontierers verlassen und darauf aufbauend seine Steuererklärung selbst gefertigt hat. Wenn dann das Finanzamt zum Prüfen kommt und Mängel feststellt, wird das Steuerberaterhonorar erheblich sein, um Schaden vom Mandanten abzuwenden. Ob dann Schadenersatzansprüche gegen das Buchführungsbüro durchgesetzt werden können ist fraglich.

Gesundheitsreform - eine Reform?

Klaus Düll am Freitag, 2. Februar 2007
16 Wörter, archiviert unter: allgemein

Das Blog-Team von Pretioso hat hierzu einen interessanten Beitrag im PROFIMED-Blog veröffentlicht:

Gesundheitsreform beschlossen

Vorsicht beim E-Mail-Verkehr!

Klaus Düll am Dienstag, 30. Januar 2007
147 Wörter, archiviert unter: allgemein

Achtung, Achtung - die Abmahngeier sind wieder unterwegs. Die EU-Bürokratie hat wieder einmal nichts besseres zu tun, als die notwendigen Formen einer Email nunmehr in Gesetzestexte zu gießen, um - diesen eigentlich nicht regelungsbedürftigen Bereich des wirtschaftlichen Lebens - dem Zugriff dubioser Rechtsanwälte und Abmahnvereine zu erschließen. Mehr im Handelsblatt unter

Deutschen Firmen droht Abmahnwelle

Auch wenn die hier angesprochenen Regelungen nur für ins Handelsregister eingetragene Unternehmen gelten gehe ich davon aus, dass es genügend Versuche geben wird, diese Regeln auch auf Freiberufler und Einzelunternehmer anzuwenden - mit welchem Ausgang, weiss man bei deutschen Gerichten leider nie vorher. Denn warum soll ein Einzelunternehmer mit 1 Mio Umsatz anders gestellt werden als ein e.k. oder eine GmbH mit 0,5 Mio?

Wie die meisten Gesetze zum Onlinerecht ist auch hier wieder keine schlüssige Denkleistung erbracht worden. Insofern empfehle ich jedem, der kaufmännisch tätig ist, die Vorschriften einzuhalten - falsch macht man damit nichts.

Typisch deutsch?

Burkhart Bertram am Mittwoch, 17. Januar 2007
384 Wörter, archiviert unter: allgemein

Aktuell kann ein jeder wieder einmal hautnah mitverfolgen, wie in Deutschland in Sachen Generationswechsel und Verantwortung für die Zukunft gedacht und gehandelt wird.

Im Bereich der Politik führt es uns die Schwesterpartei der CDU direkt vor Augen.

Ohne politisch etwas werten zu wollen, wird in der CSU eine riesige Personaldebatte losgetreten, die bei allgemeinverständlicher Vernunft und Verantwortung für die Zukunft gegenüber den eigenen Parteimitgliedern und der Gesellschaft gar nicht hätte auftreten dürfen. Rein vom natürlichen Lebenszyklus her betrachtet kann der Ministerpräsident von Bayern auf eine beachtliche Vita zurückblicken, in der er an verschiedenen Stellen mit seinem Namen Entscheidungen geprägt und etwas gestaltet und verändert hat. Dies kann man durchaus anerkennen und würdigen. Aber aus welchem wirklichen Grund sollte er in seinem mittlerweile fortgeschrittenen Alter noch eine weitere Legislaturperiode das höchste Landesamt bekleiden. Durch sein krampfhaftes Festhalten an Macht und Einfluss demontiert er sich nur unnötig selbst und verliert an Ansehen und Respekt. Er hätte wahrscheinlich viel besser daran getan, wenn er sich verstärkt um einen guten Nachfolger kümmern, diesen auf dieses hohe Amt richtig vorbereiten und im nächsten Wahlkampf unterstützen würde. Anschließend kann er ja immer noch mit Rat und Tat der nächsten Polit-Generation seiner Partei zur Seite stehen. Das wäre zumindest ein professioneller und ehrwürdiger Ausstieg aus seiner aktiven Zeit.

Stattdessen werden persönliche Eitelkeiten und das eigene Ego gestreichelt, Hände ringend nach Lob & Anerkennung für die eigenen Leistungen gefleht sowie nach Bestätigung für die Einzigartig- & Unverzichtbarkeit der eigenen Person gesucht, um eine weitere Kandidatur zu rechtfertigen.

Wir sind alle sterblich, unser Leben ist endlich und wir werden alle irgendwann einmal körperlich schwächer. Die Zeit nagt an jedem von uns.

Nach meinem Dafürhalten ist es unsere wichtigste Aufgabe, nicht nur unseren eigenen Alltag erfolgreich zu bestreiten und unsere Familien ausreichend zu versorgen, sondern auch unsere nächste Generation auf ihre zukünftigen Aufgaben verantwortungsbewusst vorzubereiten und ihnen diese Verantwortung zur richtigen Zeit auch vollends zu übertragen, damit man sie bei evtl. Fragen besten Falls auch noch eine Zeit lang mit gutem Rat und Tat bei Lösungen unterstützen kann.

Wenn zukünftig in unserer Gesellschaft Verantwortungen weiterhin erst im oder nahe dem Todesfall übertragen werden sollen, dann ist dieses nicht nur egozentrisch und egoistisch, sondern wird dies die eigene Familie und unsere Gesellschaft in ihren Existenzen langfristig nicht fördern, geschweige denn deren Zukunft nachhaltig sichern.

Eine Einleitung zu HHBF

Klaus Düll am Freitag, 12. Januar 2007
146 Wörter, archiviert unter: allgemein

Guten Tag, Blog-Besucher!

Wir sind eine Gruppe von Unternehmern, die sich jeden Mittwoch morgen in Hamburg trifft, um uns über die vergangene und zukünftige Woche auszutauschen und gemeinsam Projekte zu gestalten.

Wir sind entstanden in der Phase des “Networking-Hypes” - zunächst in einem anderen Umfeld, welches sich MMBF nannte. Menschen sind gegangen, Menschen sind gekommen, aber wir treffen uns noch immer. Wir sind sozusagen der harte Kern. Wir sind uns in dieser Zeit - bei aller Verschiedenheit - näher gekommen und zusammengewachsen. Wir haben uns von dem Gedanken verabschiedet, unbedingt neue Menschen in unseren Kreis aufzunehmen zugunsten der Qualität unserer gemeinsamen Projekte. Denn wir haben gelernt, dass eine Gruppe wie wir auf Dauer Inhalte braucht, die über das eigentliche wöchentliche Treffen hinausreichen.

Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass wir uns abschotten - wir freuen uns über Besucher und auf neue Mitglieder. In diesem Sinne - machen wir Networking mit Inhalt!